Samstag, 19. November 2011

noch so klein

... und schon so viel spielzeug. 6 kuschel/knister/rasseltiere hat er schon. die sind ihm zwar im moment noch recht wurscht, aber zumindest wenn man rasselt scheint ihn das zu faszinieren. für ne minute.


gestern hab ich das hier auf nem blog entdeckt. hach. will ich haben. sieht so bequem aus und noch dazu stylisch. kostet aber teuer. sehr teuer. und dann weiß ich noch nichtmal, ob milo das toll findet. gebraucht gibts nur eins in stockholm. in der falschen farbe. was tun?



a) einfach mal kohle aufn kopp kloppen? (öhm, grad ne spülmaschine gekauft und auto in der werkstatt gehabt)

b) zu weihnachten wünschen? (schon wieder nichts für mich, sondern für den herrn sohn)

c) ganz schnell vergessen?

d) denken "ach, wer braucht sowas schon" und stattdessen so ein 20 euro-wackelding kaufen? (dann wärs kein drama, wenn ers nicht mögen würde)

e) denken "ach, wer braucht sowas schon" und gar nichts kaufen? (milo wird auch ohne wippe ein großer junge und überhaupt FRÜHER da hatten die ja NÜSCHT und aus uns ist auch was geworden...)

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Das passt jetzt zwar nicht so zum Eintrag, aber an dieser Stelle vielen Dank für die tolle Milo-Karte!!

Onkel Seb und Tante Anna

sniggelz hat gesagt…

Mal aus meiner männlichen, kinderlosen Perspektive:
Ich würds nicht kaufen. Ist erstens zu teuer und kann nichts was andere nich auch können. Und es schaukelt nur etwa 2 Minuten. Wenn es was elektrisches mit Motor wäre, dann vielleicht. Oder selber was bauen. Ich denke da an nen Scheibenwischemotor.

Karen hat gesagt…

Also... hier hat ja jeder so ein Ding. Und ich frage mich bis heute, wozu.

Von den Mäusekindern hätte es jedenfalls keiner länger als eine Minute da drin ausgehalten. Die wollten auf den Arm und rumgetragen werden. Wenn ich sie doch mal ablegen wollte oder musste, tat es auch eine Decke auf dem Boden. Oder wenn ich sie lieber "setzen" wollte, dann hat der Autositz gute Dienste geleistet (der hat ja auch so "Kufen" zum Wippen unten dran).

Ausserdem gibt es Babys, die fangen mit drei, vier Monaten an, sich irgendwie durch die Gegend zu bewegen. Die wollen dann auch nicht mehr in so einem Ding sitzen.

Braucht kein Mensch, so 'ne Babywippe. Finde ich jedenfalls.

Anne hat gesagt…

Sorry - ich finds auch eher gruslig. Wie da das Baby ruhig gestellt wird, damit die Mutter sich aufs Sofa verziehen kann. Ich habe mich bei deinen bisherigen Berichten auch schon viel eher gefragt, warum du dir kein Tragetuch/Tragehilfe zulegst. Dein Baby darf dann an dir kuscheln, statt in dem komischen Blatt und du hast die Hände frei für alles, was du willst. Würde Milo bestimmt gefallen, wenn er auch Pucken mag. Mein unruhiger Sohn, der in den ersten Wochen auch nur auf meinem Bauch schlafen wollte, ist im Tuch praktisch groß geworden ;-). Es war eine Riesenerleichterung. Wenn Wippe, dann würde ich eine gebrauchte/geborgte empfehlen. Wir hatten beim Kleinsten erstmalig eine, weil eben von einer Freundin geborgt, die BabyBjörn, ist teuer genug,war aber eine gute Alternative zum Füttern, da der kleine Mann spät sitzen konnte. Insgesamt braucht man sowas aber wirklich eher nicht! Wie schon oben erwähnt, eine gemütliche Krabbeldecke tuts auch, wenn Mama mal ne Pause braucht.

eni hat gesagt…

na das geht ja mal ganz eindeutig in eine richtung hier. in schweden hat auch jeder das teil von babybjörn, was ich aber blöd finde. und es ist ja genauso teuer. wir haben ja den ergo baby carrier mit neugeborenen einsatz, aber erstens darf er da ja auch nicht ewig drin bleiben und zweitens will er sich bewegen, wenn er wach ist und dann fuchtelt und trampelt er einfach zuviel rum. aber das muss noch weiter und öfter probiert werden.
danke für euren input!

stettnersinusa hat gesagt…

Wir hatten für beide Kinder eine Wippe. Für das erste in Deutschland eine ganz einfache, für das zweite in den USA eine vom Flohmarkt mit Motor, Musik und Blinklichtern - Amerika halt...

Ich würde nicht zu viel Geld ausgeben. Der Nutzen ist zumindest zeitlich recht begrenzt (2.-5. Monat vielleicht, und dann wieder ab dem 2.-3. Lebensjahr, wenn sich weiterer Nachwuchs einstellt im Sinne der Regression und Konkurrenz...).

Allerdings waren wir bei beiden Kindern manchmal sehr froh, wenn wir das Baby dort mal "ablegen" konnten und es das Gewippe sogar für ein paar Minuten genoss. Das hat nichts mit Baby-Ruhigstellen und sich aufs Sofa verziehen zu tun. Manchmal braucht man halt beide Hände oder ein paar Minuten zum nichts tun. Einen Vorteil gegenüber einer Krabbeldecke, die man natürlich auch braucht, ist, dass das Kind in der halb sitzenden Position auch ein wenig besser beobachten kann, was Mama oder Papa gerade macht.

Johanna hatte sich damals übrigens eindeutig in das blaue Blinklicht der Babywippe verliebt...

eni hat gesagt…

also ich habe auch kein schlechtes gewissen mein kind einfach mal abzulegen. irgendwann muss ja der haushalt auch erledigt werden. und mal ne minute allein sein hat man ja wohl auch als mutter verdient. und ein kind wird dadurch auch nicht vereinsamen.

@stettnersinusa: ich bin ja etwas traurig nicht in washington zu sein. aber letztes jahr san diego war bestimmt schöner (alles um sfn herum, wie wetter und umgebung). nächstes jahr bestimmt wieder.

Anne hat gesagt…

Hmm, jetzt hab ich das Bedürfnis, doch nochmal was richtig zu stellen. Ich habe nach dem schreiben auch schon festgestellt, dass es ein bisschen klingt, als wäre ich so eine Mutter, die die Bedürfnisse ihres Kindes vor alles andere stellt.Andererseits habe ich unten auch geschrieben, dass Mama auch mal ne Pause braucht. Ich habe drei Kinder, ich weiß wovon ich rede ;-). Meine Erfahrung ist aber, dass die Babywippe es in Sachen "mal Ruhe vor dem Kind haben" (sorry) nicht im mindesten mit einem Tragetuch aufnehmen kann. Ich habe das Tuch wirklich nicht aus lauter Selbstlosigkeit und Symbiose benutzt, sondern im Gegenteil: weil es DIE Lösung war, um teilweise bis zu vier Stunden lang einfach Dinge zu tun, die ich sonst hätte vergessen können. Und damit meine ich weniger Wohnung putzen und Wäsche machen, als im Internet surfen, lesen, ja sogar Nickerchen waren damit möglich. Ich habe mich oft gefragt, wie andere Mütter ohne dieses lebensnotwendige Utensil ihre Schreikinder groß gekriegt haben, ohne dabei einzugehen. Wenn ich also gefragt würde, würde ich das Geld immer lieber für ein Tragetuch und eine gute Tragehilfe, als für EINE solche Wippe ausgeben: weil es sich (bei uns) einfach viiiel mehr lohnt. Warum ich den Film so etwas gruslig fand, liegt vermutlich auch daran, dass ich kein Baby kenne, dass sich so in eine Wippe legen und dann genießen würde (das sind dann so die Babies, die man auch ohne weiteres auf eine Krabbeldecke legen kann und die dann einfach einpennen) und wie die Mutter dann so weg geht, zum Sofa, das wirkte auf mich unnatürlich. Da weckt man nur falsche Hoffnungen bei Müttern unruhiger Babies.

Anonym hat gesagt…

Muss dann auch nochmal meinen Senf dazugeben. ;O) Zum ersten stimme ich (ebenfalls nach 3 Kindern) Anne zu. Ich fand es in der ersten Zeit (so circa 3 MOnate, bis die Kleinen anfangen selbst richtig aktiv zu werden) wesentlich einfacher, mein Kind möglichst viel/besonders nah um und an mir zu haben, da das einfach für mehr Ruhe sorgte. So wohl beim Kind, als auch bei mir. In Schweden hatte ich dann auch für zwei der Kinder eine Wippe, was mehr oder weniger am härteren Boden (in D teilweise Teppich) lag und daran, dass ich das eingeschlummerte Kind darin einfacher ablegen konnte und über die veränderte Schlafsituation hinwegwippen konnte. Plus, sie waren in keinem "entfernten" Zimmer alleine, sondern immernoch in meiner Nähe und somit besser zu kontrollieren. Also wenn eine Babywippe, dann würde ich eine gebrauchte BabyBjörn empfehlen (nicht so teuer und kann bis 2 Jahre benutzt werden). Die erste Wippe war eine "Billig-Wippe" und wurde von meinem ersten Sohn zu Tode geliebt, denn wenn er wirklich mal nicht schlafen konnte, habe ich ihn sogar oft Nachts damit beruhigen können. Irgendwie war es seine kleine Komfortzone ... aber jedes Kind/jede Mutter ist anders. Schlussendlich muss man also doch immer auf die eigenen Bedürfnisse/die des jeweiligen Kindes hören .... Viel Glück!