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Samstag, 10. März 2012

na also

bin heute die ganzen 6 km am stück gelaufen. inklusive aller berge. bin stolz auf mich. laufen geht auch viel einfacher, wenn man an was anderes denkt. und plötzlich ist man schon viel weiter. und da war nicht mal ein anderer läufer, der mich gejagt hat. bin zwar eher gekrochen als gelaufen, aber das ohne pause. das mach ich jetzt noch paar mal und dann wird das tempo erhöht und die runde erweitert. und ich brauch dringend neue schuhe. aua in den fersen...

Sonntag, 19. Februar 2012

alte frau

da war ich gestern morgen tatsächlich wieder laufen. und es lief (haha) so viel besser als das letzte mal. diesmal durch nicht ganz so tiefen schnee und mit nur ein paar minusgraden. das fand meine lunge dann auch besser. vergleicht mans mal mit vorschwangerzeiten wars zwar trotzdem lausig, aber mein schweinehund ist auch noch im winterschlaf. da treibt mich keiner die berge hoch. jeder hügel wurde genutzt um mal eben zu gehen. naja, das wird wieder. gegen ende kam mir das laufen sogar wieder etwas leichtfüßig vor.
heute allerdings fühl ich mich nicht mehr ganz so jung und frisch. aua. und das seitenstechen ist auch noch da. wird wohl was anderes sein.

Freitag, 10. Februar 2012

das war wohl nix

da wollt ich ja jetzt samstags immer laufen gehen und schon in der 2. woche ists ausgefallen. aber bei minus 18 grad wollt ich mir dann doch keine luft durch die lungen pumpen. morgen sollns zwar nur so minus 10 werden, aber jetzt hats mich ordentlich erwischt, also ist durch die kälte rennen auch nicht so angebracht. grmpf. nächste woche dann. es sei denn...

Samstag, 28. Januar 2012

röchel

ich war heute morgen laufen. das erste mal seit etwa einem jahr. es war ein kampf vom ersten meter an. hallo kondition, kannst wieder rauskommen! durch schnee zu waten lässt einen aber auch nicht leichtfüßiger werden. ich hechelte also durch den wald, schmeckte blut, wie nach den schlimmsten 800m-läufen zu wettkampfzeiten und musste jeden hügel rauf gehen. nach guten 35 minuten "rennen" gehen "rennen" gehen hats mir dann auch erstmal gereicht. man muss es ja nicht gleich übertreiben. eine gute sache hats ja: es kann nur besser werden. nächsten samstag.
und: ich hab nen fuchs gesehen (etwa 5 minuten nachdem ich dachte "könntest ja endlich auch mal nen fuchs sehen, nicht nur immer rehe und hasen. ehrlich!)

Sonntag, 22. August 2010

skogslöpning

hab mir heute nach dem frühstück die laufbotten angezogen und bin ab in den wald. hab ich eigentlich schon ausreichend erwähnt, wie toll es ist am wald zu wohnen? einfach schuhe an und los. und der wald ist voll mit tollem zeugs: blaubeeren, lingon, pilze, heidekraut, moos, tiere (über mücken reden wir hier mal nicht). früher fand ich von den "landschaften", die es so gibt immer berge/hügel toll, weil man von oben einen schönen blick hat. wasser hat mich auch immer angezogen und felder sind schön, weil eben heimat. wald fand ich doof. ich denke hauptsächlich, weil man nicht weit schauen kann und weil kaum licht rein kommt. musste mich beim laufen konzentrieren nicht dauernd auf die ganzen blaubeeren zu schielen. werd auf jeden fall heute nachmittag nochmal sammeln gehen. im gegensatz zu letztem jahr gibt es dieses jahr scheinbar nicht so viele beeren und es sieht so aus, als ob ihre zeit auch schon bald durch ist. also nochmal schnell welche einsacken.

Sonntag, 27. Juni 2010

entmottet

ist ungefähr 2 jahre her, dass ich meine skates ausgeführt habe. gibt einfach keine vernünftigen radwege hier. heute bin ich aber mal nach drottningholm gefahren, denn da ist ein asphaltierter radweg. sooo schön wars. der weg ist zwar wie immer recht hügelig gewesen und direkt neben der straße, aber schön breit und gut asphaltiert. einer von den stockholm speedskaters hat mich überholt und gemeint ich fahre so gut, ich soll doch mal deren hompage checken und zum training kommen. eher nicht, war aber trotzdem sehr nett (schönes kompliment, wenn man wie gesagt das erste mal seit 2 jahren wieder auf rollen steht und dann auch noch voll unsportlich gemütlich den berg hoch rollt).
jetzt muss ich mir überlegen, wie ich das logistisch besser in meinen alltag einbinden kann. jedes mal ne dreiviertel stunde mit dem auto hin und wieder zurück raubt doch ganz schön zeit.

Dienstag, 15. Juni 2010

Montag, 14. Juni 2010

monday

so, da bin ich wieder auf arbeit. immernoch mit schlafentzug und sauren beinen. und sonnenbrand auf den haenden.
nach einem kalten, windigen und verregneten abend am grill in gesellschaft von millionen blattlaeusen kam eine schlaflose nacht im zelt. trotz oropax und schlafbrille war nicht viel mit schlafen. ich glaub ich bin was schlafen angeht eher kompliziert. kein bett - kein schlaf.
am morgen war das wetter aber besser. nicht mehr ganz so windig, fast trocken und ab und zu sonne.
dann gings los auf grosse, sprich 150km lange, fahrt. das was ich von der landschaft gesehen habe, war traumhaft. komplettes schweden-klischee mit roten holzhaeusern mit weissen fensterrahmen. drumrum wilde wiesen und bluehende lupinen und flieder. ue-duell-uesch! dann noch schoen blick auf den vaettern...
hauptsaechlich hab ich mir aber hinterreifen angeschaut. bei dem starken wind hab ich versucht so viel wie moeglich im windschatten zu fahren, was mir mehr oder weniger gut gelang. eigentlich war das ganze ding taktik von vorne bis hinten. passendes hinterrad finden. oh mist, das wird mir jetzt aber doch zu schnell, na ich versuch mal bis zu der gruppe da vorne noch dran zu bleiben. puh, neues grueppchen gefunden. hmm, die sind jetzt aber langsam. soll ich alleine nach vorne in den wind oder warten, bis jemand von hinten kommt, an den ich mich ranhaengen kann? so ging das permanent. fuer so 10km hatte ich mein perfektes hinterrad gefunden. ne frau, etwa doppelt so voluminoes wie ich, und etwas schneller als ich fahren konnte. fuer den windschatten perfekt. leider kam dann eine verpflegungsstelle und mein hinterrad war weg. bananen essen. man haette auch kaffee trinken koennen, btw.
meine beine waren nach 50km komplett blau und fuehlen sich heute noch genauso an. ich hatte mit dem schlimmsten muskelkater ever gerechnet, aber eigentlich gehts ganz gut.
letztendlich hab ich 6 stunden und 13 minuten gebraucht, was leider knapp am 25er-schnitt vorbei ist. laut meinem radcomputer wars aber ein 26er und eigentlich bin ich am ende auch 157km gefahren, wegen autos und nicht optimallinie und so. leider gibt die hompage vom halvvaettern quasi ueberhaupt keine statistik raus, wo man mal sehen koennte wie gut man insgesamt so war. naja, ich find ich habs ganz gut ueber die buehne gebracht. erst recht mit nur 50km rennrad-training davor...

Samstag, 12. Juni 2010

so

das rad steht bereit, sogar mit extratasche. die reisetasche ist gepackt, der wetterbericht wird minütlich gecheckt und mein magen merkt auch, dass es bald los geht.
heute also große fahrt nach motala, einmal zelten und dann halvvättern.

Samstag, 5. Juni 2010

rennrad-premiere

... fuer dieses jahr. eine woche vor dem halvvättern. mit training kann das ja jeder...
festgestellt:
  • man kann hier doch rennrad fahren, direkt von der haustuer
  • der schwedische (upplands väsbische) wald ist so toll, weil im fruehling alles voll mit maiglöckchen ist und im sommer mit blaubeeren
  • ein punkt am horizont, der evtl. ein anderer rennradler sein könnte, spornt extremst an
  • meine grössten feinde nächstes wochenende werden meine lunge und mein *hust* sitzfleisch werden
  • ich wohne im paradies

Montag, 31. Mai 2010

näitschor

war gestern zu faul mein rennrad auszubuddeln, die klickschuhe anzuziehen, mir ne route zu suchen etc. (ausreden, ausreden). deshalb hab ich mich dann (weil viel unkomplizierter) wieder auf mein mtb geschwungen und bin durch wald, feld und wiesen gedemmelt. sooo schön! gleichzeitig trainieren, gegend erkunden und sonne genießen. habe einen tollen grillplatz am mälarsee, direkt beim schloss rosersberg gefunden, viel zu viele "hier möcht ich mal wohnen-rote häuschen am see", nen feuerwehr-katastrophenschutz-übungsplatz und jede menge insekten geschluckt.
es ist echt viel einfacher hier mit dem mtb loszulegen, als mit dem rennrad. ich bin ja eher der typ, der gern direkt von der wohnungstür loszieht und nicht erst ne stunde mit dem auto wo hin fährt um sich dann die inliner unterzuschnallen. inliner - hach... das wär auch mal wieder was. ich denke für die muss ich auto fahren. nur wohin?

Mittwoch, 19. Mai 2010

fischig

fischiger tag heute wieder. vormittags 2 fische seziert. riesig im vergleich zum zebrafisch. ganz ohne mikroskop. dann 1,5h mittagspause. sonnenbrand im ausschnitt mitgenommen. schon um 5 zu hause gewesen (luxus!), sich aufs mtb geschwungen und nochmal ne dreiviertel stunde gedemmelt. ne richtig schöne mtb-strecke mit waldweg, feldweg und schlechtem asphalt und quasi ohne autos. dabei einen hasen gesehen, 2 unbekannte vögel und den ersten mueckenstich des jahres abgegriffen.
och det luktade syren... jag älskar syren.

Samstag, 17. April 2010

Mittwoch, 17. März 2010

platt

also spinning. das ist echt genau das richtige für mich. so richtig schön zum auspowern.

Sonntag, 7. Februar 2010

es wird

heute das dritte mal auf skiern. langsam hab ich das gefühl schneller als schrittgeschwindigkeit voranzukommen. bestimmt sieht meine "technik" ganz grauenerregend aus, so wie ich rumeiere, erst recht neben den ganzen profis hier.
nächte woche vielleicht 2 runden.

 

Donnerstag, 21. Januar 2010

mehr spocht

ich hab zwar immernoch muskelkater in den oberschenkeln (besonders tragisch, wenn man bedenkt, dass ich mir nur ganz wenige gewichte auf die stange geladen hab am dienstag), aber heute wird spinning probiert.
ich werd mich wohl wieder weit hinten hin setzen, damit ich viele leute vor mir habe, denen ich alles nachmachen kann.
die instruktöse am dienstag hab ich nämlich quasi gar nicht verstanden. laute mucke, trampelnde leute, brüllende frau, schlechtes mikro, fremde sprache. da bleibt nicht mehr viel übrig zum verstehen außer "upp och ner".
der vorteil beim spinning ist ja, dass man ans rad gebunden ist und zur aufwärmung (hoffentlich) nicht so viel aerobic-krams machen kann. ich habs nicht so mit koordination... muss da immer lachen und fühl mich fehl am platz, wenn ich mir die beine verknote oder immer in die entgegengesetzte richtung hüpfe wie (wie? als? von?) die masse.

Dienstag, 19. Januar 2010

skivstång

ich bin ja so aufgeregt. heute mein erster kurs im neuen finesstudio. skivstång. scheibenstange, würd ichs übersetzen. also ich glaube man nimmt sich so ne hantelstange, hängt sich gewichte dran soviel man möchte und dann wird rumgehüpft irgendwie. ich bin ja eher nicht so der gruppensport-typ, aber schauen wir mal. man muss es zumindest mal ausprobieren...

Freitag, 8. Januar 2010

fazit skilanglauf

meine herrn.

wie riesig die minihügel auf einmal werden, wenn man nur mit armeinsatz rauf will.

viel zu dick angezogen, natürlich. nächste mal eine schicht weniger und doch die dünne laufmütze.

nur einmal langgelegt. als so ein jungscher von hinten angerast kam und ich gerade in der spur rumstand und keuchte. da wollt ich schnell zur seite springen. die ski waren zu lang und haben sich verknotet. da lag ich. wie peinlich.

als ich den oppi mit den fetten wollsocken hinter mir bemerkte, tat ich so, als müsste ich mal nase putzen und machte ne kleine pause. der hätte mich sonst überholt. ich kann mich doch nich von nem oppi überholen lassen.

bergab und geradeaus komme ich ganz gut vorwärts, aber jetzt mal im ernst: WIE soll man bitte hügel hochkommen??? also mit ski parallel geht da nix. da kann ich mich grade so mit vollen körpergewicht auf den stöckern hochwuchten. ich rutsche permanent rückwärts runter. wo ist der trick? bitte verraten!

aber sonst: toll!

nune

die ski sind gewachst, es sind -14 grad, ich hab keine ordentlichen klamotten. das so als ausgangswerte. ach, und ich kann nicht ski laufen.
dann werd ich mich jetzt mal zum ömmel machen, würd ich sagen.

Montag, 5. Oktober 2009

der kletter-eintrag


so. jetzt aber.
sonntag 14.30 uhr im hause schnubsi/eni. schnubsi saugt staub, eni zieht sich ein paar ordentliche klamotten an und schaut auf die uhr "oh, mensch, wir müssen ja gleich los, aber wir wollten ja noch kaffee trinken!"
der staubsauger wird fallen gelassen und die 2 zimtpolizisten (wer knackt das rätsel?) verschwinden in 2 mündern. ich steck mir noch schnell den zettel mit maiks selbstgemalter wegbeschreibung in die hosentasche, zieh die gummistiefel an (premiere, aber wann, wenn nich bei dem sauwetter, das das ganze wochenende war) und ab gehts.
unterwegs fällt mir ein, dass mein monatsticket abgelaufen ist und ich laufe nen schritt zu, um noch schnell ein neues an der sperre zu kaufen. ich sag also mein sprüchlein auf schwedisch auf, streck dem sperrenmann meine bankkarte entgegen und bekomme als antwort (auf englisch, wie entmutigend...), dass das kartenlesegrät leider nicht funktioniert. wat nu? na bar zahlen oder zum nächsten automaten. fällt leider beides flach, denn erstens hab ich dann doch nicht soo viel flüssiggeld bei mir und zweitens keine zeit zu irgend einem automaten zu rennen, weil ich dann den zug verpasse. zähneknirschend kaufe ich stattdessen ein überteuertes 16er-ticket und fluche leise. ok, nun sogar noch 2 minuten am zugigen bahnsteig rumstehen. schnubsi fragt, ob ich die wegbeschreibung eingesteckt hätte und ich bejahe und will sie aus der hosentasche ziehen. tja, wech. das geht ja super los...
ne runde zug fahren, aussteigen in solna und dann mal drauf los laufen, ein bisschen erinnert sich maik an den weg und wir finden die halle auf anhieb. 30 minuten zu früh. was ichs aber auch immer so eilig habe...
maik zahlt und nimmt stinkeschuhe entgegen, während ich mich schonmal meiner botten entledige, denn hinter der kasse ist die schuhgrenze. in schweden sieht man das oft in sporteinrichtungen. da kann man sich beim gehen ein paar schuhe aussuchen. stehen ja genügend rum. ich, als skeptische deutsche, nehme meine schönen neuen gummistiefel mit in die umkleide und schließe sie ein. man weiß ja nie, ob man nicht hinterher 2 paar dastehen hat.
fertig umgezogen machen wir es uns auf den barstühlen auf halber höhe der halle gemütlich und staunen ein wenig ehrfürchtig. ich bestaune besonders ein kleines mädchen (vielleicht 3 jahre?), das komplett selbstsicher und angstfrei die anfängerwand bezwingt.
es ist 5 minuten nach der anfangszeit und ich feige sau schicke maik vor, um mal nachzufragen, wo denn der instructor bleibt. maik kommt wieder, winkt mir zu und hinter ihm kommt ein (gefühlter) 15 jähriger spargeltarzan aus dem tührrahmen. "oh" denke ich. tarzan stellt sich vor, wir gehen runter in die halle, machen uns ein bisschen mit "erwärmung" zum affen, steigen in die gurte und dann sollen wir auch schon losklettern. die feige sau schickt wieder maik vor und der klettert dann einfach so die wand hoch, bis oben hin. ich, mit meiner höhenangst, denke mir wieder "oh", weil ich erwartet hatte, dass man beim ersten mal klettern eh nicht weit hoch kommt. nundenn, geh ich also auch frisch ans werk, kletter ganz hoch und freue mich. keine angst, keine panik, alles easy. nochmaaaaal! so klettern wir also eine stunde lang diverse wände hoch, bis sich dann erste ermüdungszeichen der hände und unterarme bemerkbar machen. "ach, dann gehen wir doch mal an die weiße wand, bevor ihr zu tired werdet", sagt tarzan. ich nehme 3 anläufe und komme kaum 2 schritte hoch. überhang + griffe, in die man nicht reingreifen, sondern nur rangreifen kann = mischen impossible für anfänger, tät ich mal sagen. mit ein paar anfängerwänden (fürs erfolgserlebnis und das ego) beenden wir unsere ersten 2 kletterstunden und sind schon einigermaßen platt.
was für ein spaß! wenns nur nicht so teuer wäre, dann könnte man ja mal einen richtigen kurs machen, bei dem man sichern lernt und könnte dann ganz ohne tarzan klettern!
fazit: unbedingt empfehlenswert!